Vanille-Zauberkuchen – 1 Teig, 3 Schichten

Vanille-Zauberkuchen  – 1 Teig, 3 Schichten

Vanille-Zauberkuchen: DER Kuchentrend aus dem letzten Sommer im klassischen Gewand. Er ist im Handumdrehen zubereitet und sorgt sofort für einen Wow-Effekt.

Fester Puddingboden, feine Vanille-Creme, fluffiger Rührkuchen  – all das vereint das heutige Rezept in einem einzigen Kuchen. Nicht nur das: Der entsteht auch noch aus einem einzigen Teig. Ich war schlich schon Monate lang um das Konzept des Zauberkuchens herum und habe mich nie getraut, ihn mal auszuprobieren. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass das Ganze wirklich funktioniert.

Gestern nahm ich all meinen Mut zusammen gab ich mir endlich einen Ruck und stellte mich mit den Zutaten in die Küche. Und was soll ich sagen: Während der Zubereitung konnte ich mir noch viel weniger vorstellen, dass aus der ultraflüssigen Masse, in die ich den natürlich locker flockig darauf schwimmenden Eischnee unterrühren musste, jemals ein Kuchen werden könnte. Doch nach knapp einer Stunde, die ich zum größten Teil neugierig vor dem Backofen verbrachte, hielt ich tatsächlich einen fertigen Kuchen in der Hand, der optisch sogar einiges hermachte. Der Anschnitt offenbarte ebenso zuverlässig die versprochenen drei Schichten. Voilá!

 

1 Teig, 3 Schichten - Vanille-Zauberkuchen

 

Zugegeben, der Kuchen schmeckt stark nach Ei. Aber für die, die das mögen, ist er ein feines Dessert, das sich lässig nebenbei zubereiten lässt. Ich habe euch das Grundrezept mitgebracht, ihr könnt es super variieren, indem ihr statt Vanille Zitrone verwendet oder Nüsse, Früchte, Kakao etc. untermischt.

 

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150g Zucker
  • 125g Margarine
  • 115g Mehl
  • 500ml Milch, lauwarm
  • eine Prise Salz

außerdem

  • Puderzucker

 

1 Teig, 3 Schichten - Vanille-Zauberkuchen

1 Teig, 3 Schichten: Vanille-Zauberkuchen

 

Zauberkuchen  – so geht’s:

  • Den Backofen auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier auslegen.
  • Eier trennen.
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Das Eigelb mit dem Zucker cremig rühren.
  • Vanillemark und Margarine zu dem Eigelb geben und gleichmäßig unterrühren.
  • Das Mehl mit dem Mixer in die Masse einarbeiten.
  • Die Milch hinzugeben und mixen, bis ein homogener (sehr flüssiger) „Teig“ entsteht.
  • Den Eischnee unterheben. Das erfordert etwas Geduld und der Eischnee wird dabei relativ stark zerkleinert, aber es klappt.
  • Die Masse in die Auflaufform gießen und auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen.
  • Die Form nun auf die untere Schiene setzen und weitere 10-15 Minuten backen. Nach erfolgreicher Stäbchenprobe kann der Kuchen aus dem Ofen.
  • Den Zauberkuchen in der Auflaufform auskühlen lassen.

Und das war es auch schon. Nur noch mit Puderzucker bestreuen und genießen… Lasst’s euch schmecken!

 

1 Teig, 3 Schichten - Vanille-Zauberkuchen

1 Teig, 3 Schichten - Vanille-Zauberkuchen

 

Habt ihr den Kuchen schon mal gebacken? Wie findet ihr ihn? Lasst es mich wissen, hinterlasst gern einen Kommentar…Merken

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10 Kommentare
  • Nina 8. Januar 2017 19:09

    Das klingt ja mal sehr interessant! Das will man ja fast nicht glauben, dass das so funktioniert :D Das Rezept werd ich mir auf jeden Fall mal speichern :)

    Nina von Pearlsheaven

  • Gülsah 9. Januar 2017 14:08

    Das ist alles? Wow! Den Kuchen muss ich unbedingt probieren. Vielen Dank für die Inspiration. Liebe Grüße

  • Stephi 9. Januar 2017 17:00

    Mir ginge es da wahrscheinlich so wie dir, dass ich nicht wüsste wie daraus ein Kuchen werden soll – aber dein Ergebnis lässt sich auf jeden fall sehen 😊 Er sieht wirklich super lecker aus!

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

  • Alessandra 10. Januar 2017 12:07

    Leider sieht mein Kuchen nich ansatzweise so aus, er ist total platt und hat keine drei Schichten. Er hat auch nach der angegebenen Backzeit und darüber hinaus die Stäbchenprobe nicht bestanden und ist total schwabbelig, schmeckt nur nach Ei und nach nichts anderem. Vielleicht wäre eine Größenangabe der Auflaufform ganz gut. Habe mich ansonsten strikt an das Rezept gehalten. Bin jetzt ein wenig enttäuscht, dafür eine Vanilleschote geopfert zu haben.

    Liebe Grüße

    • Filiz 11. Januar 2017 08:40

      Oh nein, das tut mir wirklich leid!
      Das klingt für mich nach drei möglichen Gründen:
      – Eigelbe nicht lange bzw. cremig genug geschlagen,
      – Eischnee beim Unterheben komplett kaputt gegangen oder
      – Temperatur zu hoch gewesen (Der Kuchen funktioniert tatsächlich nur durch das langsame Backen).

      Meine Auflaufform ist ca. 18x24cm groß, der Kuchen wurde bei mir ca. 4cm hoch mit drei deutlich getrennten Schichten.

      Ich bin bei Eiern immer sehr empfindlich und finde man schmeckt das Ei schon deutlich heraus, aber „nur nach Ei“ sollte er nicht schmecken, sondern auch sehr deutlich nach Vanillepudding.

      Tut mir leid, dass es bei dir nicht geklappt hat :(
      Liebe Grüße und trotzdem einen schönen Tag dir,
      Filiz
      Filiz hat kürzlich veröffentlicht: DIY Kalender-Brett & Tischkalender 2017 zum AusdruckenMy Profile

  • Julia 22. Januar 2017 19:37

    Hat perfekt geklappt. Zutaten auf Zimmertemperatur und vor den Backen 10 Minuten stehengelassen.
    Danke für das leckere Rezept!

Mitgackern? Dann los!

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