[ #DBVDH ] LIBRE Fotografie

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Im heutigen zweiten Teil unserer Beitragsreihe „Die bunte Vielfalt des Handwerks“ beschäftigen wir uns mit einem heutzutage mehr digitalen Bereich  – dem Beruf des Fotografen. Ganz anders als die Arbeit mit einem Naturmaterial wie in unserem letzten Beitrag, doch mindestens genau so kreativ. Dürfen wir vorstellen: Lisa von LIBRE Fotografie! Eine kreative Frohnatur mit jeder Menge Einfallsreichtum. 

 

Virtuell haben wir sie auf Facebook kennengelernt, persönlich im Rahmen des Shootings für unser Frühjahrslookbook in einem Vorort von Bonn. Genauer gesagt in einer Garage in einem Vorort von Bonn. Hinter dem unscheinbaren Stahltor verbirgt sich ihr kleines aber feines Studio, das ihr den nötigen Raum für gestalterische Kreativität bietet. Sollte dieser zu knapp sein, weicht sie in den angrenzenden Garten mit einer wunderschönen blauen Wand oder schnell mal in den aufblasbaren Pool oder in die Badewanne in ihrer Wohnung aus. Wenn auch das nicht ausreicht, macht sie einfach auswärtige Locations wie botanische Gärten, schöne Gebäude oder Zirkuszelte unsicher. Und sie macht das richtig gut!

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Fotos: LIBRE Fotografie

 

Erstens kommt es anders, …

Dabei war ihr beruflicher Weg als Fotografin gar nicht geplant. Er entstand mehr aus einem Hobby heraus. Während Ihrer Schulzeit hat Lisa schon gerne fotografiert  – meist Stillleben und Selbstportraits. Irgendwann fiel ihrem Vater auf, dass ihre Bilder ziemlich gut sind. Schnell wurde eine Leihkamera organisiert, und nach einem intensiven Foto-Wochenende stand fest, dass sie eine eigene Kamera braucht. Und so begann es dann: Hier ein Shooting, da jemanden fotografiert, das Interesse der Freunde und Bekannten wuchs und Lisa gründete ihre Facebookseite.

Eine praktisch angelegte Fotodesign-Ausbildung nach dem Abitur konnte sie dann vollends für den kreativen Beruf und seine Möglichkeiten begeistern. So ist sie seit mittlerweile drei Jahren mit LIBRE Fotografie selbstständig. Und das ist sie, die sympathische Lisa:

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Lisa Breig, Foto: LIBRE Fotografie

Alltag? Was ist das?

Den geregelten Tagesablauf, wie er beispielsweise bei Bürojobs üblich wäre, hat sie mit dieser Entscheidung an den Nagel gehängt. Ihren Arbeitstag füllen nun Shooting- und Coachingtermine, Kundengespräche, Bildbearbeitung, Buchhaltung und Social-Media-Pflege. Zeitlich oft spontan angeordnet. „Alltag ist wohl so etwas, was ein Fotograf in der Form nicht kennt…“

Hier sind Disziplin und Selbstmotivation gefragt! Doch nicht nur in der Arbeitstag-Gestaltung sind das wichtige Faktoren, sondern auch für den Beruf allgemein. Denn, da es sehr wenige festangestellte Fotografen gibt, geht mit der professionellen Fotografie meist eine Selbstständigkeit einher, bei der man vieles selber einteilen und erledigen muss. Daher ist es ganz wichtig, den Spaß an der Fotografie zu bewahren.

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Foto: LIBRE Fotografie

 

Viele Wege führen nach Rom

Wer sich für den Beruf der Fotografie entscheidet, hat heutzutage verschiedene Möglichkeiten, zu seinem Ziel zu kommen. Zum Einen ganz klassisch über eine dreijährige  Ausbildung zum Fotografen. Zum Anderen über eine 18monatige Ausbildung zum Fotodesigner an der Akademie oder über diverse Studiengänge mit fotografischem Schwerpunkt. Auch ist es nicht unüblich, als Autodidakt in den Beruf einzusteigen. Zahlreiche Kurse, Workshops und Tutorials bieten eine gute Grundlage, um sich Wissen und Fertigkeiten selbst anzueignen.

Die verschiedenen Wege und die variierenden Ausbildungsinhalte sind auch der Grund dafür, dass die Kenntnisse frischgebackener Fotografen sich oft stark voneinander unterscheiden. Lisas Ausbildung zur Fotodesignerin zum Beispiel ist ein großes Rundumpaket, das angehenden Fotografen den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern soll. So konnte sie sich umfangreiches Wissen in den Themenbereichen

  • Gestaltungsmittel
  • Bildwirkung
  • Bildanalyse
  • Kamerabedienung
  • technische Hintergründe im analogen und digitalen Prozess
  • Fotografie im Studio sowie Outdoor
  • Fotorecht
  • Angebotsstellung
  • Kalkulation und
  • Unternehmensführung für Fotografen

aneignen, um gut vorbereitet ihre Laufbahn als Fotografin anzutreten, in der sie die verschiedensten Aufgaben von der Konzeption über die Ausführung bis hin zur Druckvorbereitung übernehmen können muss.

Auch muss sie manchmal Aufgaben abgeben können. Zum Beispiel die Postproduktion an einen Bildbearbeiter, die Konzeption und Überwachung an einen Creative Director usw.

Was dabei nicht fehlen darf, sind Kreativität, Einfallsreichtum, Empathie und Freundlichkeit. Schließlich ist die Arbeit stark mit Menschenkontakt verbunden ;) Wenn man das alles mit einem guten Blick und Motivation kombinieren kann, steht einer glänzenden Laufbahn als Fotograf nichts mehr im Wege.

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Fotos: LIBRE Fotografie

 

Come together…

Die Fotografie ist ein so vielfältiger Beruf, dass man immer wieder mit interessanten Konzepten und Menschen in Berührung kommt. Daraus ergeben sich oft tolle Kooperationen und einzigartige Projekte. So kooperiert Lisa beispielsweise aktuell mit Modelagenturen, die ihr ihre neuen Gesichter zur Verfügung stellen, um ihre Projekte zu realisieren und für die Models nach und nach ein Portfolio aufzubauen. Letzten Sommer hatte sie eine tolle Kooperation mit einer Lash-Stylistin woraus dann auch ein großer Auftrag resultierte. Ansonsten arbeitet sie natürlich des öfteren auch mit Makeup Artists, Frisören, Designern und Bloggern zusammen und zaubert wundervolle Bilder mit wundervoller Athmosphäre.

Übrigens veranstaltet Lisa auch Einzelcoachings für alle Hobbyfotografen, die sich weiter bilden möchten.

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Fotos: LIBRE Fotografie

 

3-Minuten-Interview

Das Schönste an deinem Beruf?
Ich liebe es, mit verschiedenen Menschen kreativ zusammenzuarbeiten und immer wieder Neues zu erschaffen.

Das Schwierigste an deinem Beruf?
Models für freie Projekte auswählen und Absagen an die jenigen schreiben, bei denen es leider nicht geklappt hat.

Das Schlimmste, was dir bis jetzt in deiner Laufbahn als Fotografin je passiert ist?
Ich würde da einfach ganz aktuell antworten: Dass meine Kamera während eines Shootings einfach aus- und nie wieder angegangen ist. Ohne Vorwarnung. Kaputt. Irreparabel.

Dein Lieblingsort?
Super gerne bin ich im Studio, im Garten oder am Rhein (wenn es das Wetter zulässt) :)

Ein letztes Wort?
Nichts, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß. Keep going!

 

Fotos: LIBRE Fotografie

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